• Lena Gorelik

Five Minutes a Day. muc/04092014

Es gibt da diese Tage, und davon zu wenige. Da sind Worte und Sätze und Kapitel, und selbstverständlich sind es die Tage, an denen die Zeit zum Schreiben fehlt.


“N. L. begann sich über die kleinen Schritte zu freuen, wie Momo, den er als Kind schon nicht gemocht hatte, weil er damals schon auf alles, was nicht der Realität entsprang, herabgesehen hatte, wie zum Beispiel über das Gefühl, natürlicherweise auf der Couch zu schlafen. Wer brauchte schon ein Bett? Er drehte sich zur Seite, blickte auf den grauen Stoffbezug und zog sich genüsslich die Decke fester um die Schultern. Eine Couch für ihn allein.”


Oder ein Dialog. Der fällt plötzlich in der Nacht (aber noch im wachen Zustand) ein und löst eine Menge Probleme.


Außerdem noch Leserausch. Zweieinhalb Bücher in zwei Tagen, wie früher, und wie, wie konnte ich nur so wenig lesen in letzter Zeit. Neil Halstead, und diese angenehme Melancholie, die die Musik im Zimmer verstreut. Es ist so einfach, wenn da Musik und Bücher sind.

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Habe ich vergessen zu notieren. Lief aber besser, glaube ich.

Muss mich zwischen Laufen und Schreiben entscheiden. Schreiben gewinnt, bin noch von gestern so ergriffen. Von den Gesprächen, von dem Denken, im Übrigen auch dem Denken über die Unmöglichkeit des Sch