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4. März 2014

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Five Minutes a Day. Zeugs. #12

In Kiel. Während ich schreibe, mit S. reden. Also vielleicht weniger schreiben. Diese Vertrautheit, die es so selten gibt. Das parallel Schreiben-Reden-Lernen können, sich gut dabei fühlen, obwohl oder weil man sich so selten sieht. Ich mit dem Rücken gegen die Couch gelehnt, auf dem braunen Teppich sitzend, dessen Fransen ich gerne näher beschreiben würde, wenn mein Vokabular im Teppichherstellungsbereich umfassender wäre. “Bist du mit R. befreundet?”, fragt S. gerade. Wie, befreundet. Ach so, heutzutage ist befreundet = Facebook. Weil, wir suchen nach J. J. sollte auch hier sein, aber von ihr hören wir seit Wochen nichts. A. ist ja auch mal verschwunden, einfach so. Der Kreis der Therapy Group aus Israel (Insider, nur für mich) soll nicht noch kleiner werden. Das vorletzte Mal, das ich A. sah, arbeitete sie in einem Weather Museum. Tatsächlich. Das letzte Mal studierte sie Creative Writing in London und schrieb an einem großartigen Buch. Sie weinte furchtbar viel. Solche Menschen sollte man nicht verlieren.

Five Minutes a Day. Zeugs. #12
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