• Lena Gorelik

Roman, erster Tag.

Roman, erster Tag. Erste Worte, erste Unsicherheit, die schnell zu einer Überzeugung anwächst: Was soll das Ganze? Macht doch eh keinen Sinn, laufe in die Küche, hole, ohne Hungergefühl und nachzudenken, Gurke und Tomate aus der Küche. Schneide Gurkenscheiben, esse sie im Stehen. Tapse zurück zum Tisch zurück, suche ewig nach passender Musik, finde selbstverständlich keine. Tippe Sätze, von denen ich eh weiß, dass sie es nie in den Roman schaffen werden. Welcher Roman? Erste, verhasste Worte. Tippe, lösche, weiß, dass ich noch zu wenig, vielleicht gar nichts weiß, überlege, joggen zu gehen. Lasse beides sein, das Joggen wie das Schreiben. Erster Tag, alles wie immer.


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Habe ich vergessen zu notieren. Lief aber besser, glaube ich.

Muss mich zwischen Laufen und Schreiben entscheiden. Schreiben gewinnt, bin noch von gestern so ergriffen. Von den Gesprächen, von dem Denken, im Übrigen auch dem Denken über die Unmöglichkeit des Sch