• Lena Gorelik

FiveMinutesADay_Zuhause04022022

Zuhause, Quarantäne. Das Abwarten der Ergebnisse vom Tests. Ein Lernplan für die Kinder, ein Arbeitsplan für mich, verschwimmende Tage, die uns alle daran erinnern, wie es war, monatelang. Niemand will zurück, eines der Kinder macht ein Spiegelei für mich, ich treibe mich durch die Wohnung. Nachher müssen wir mal raus, sage ich, auch so ein Satz aus Lockdown-Zeiten. Im Kopf geschieht ganz viel. Im Kopf so viel, dass ich am Liebsten alles schreiben würde, alles gleichzeitig, sieben Bücher auf dem Tisch, lesen, schreiben, denken, sprechen. Mache mir einen Ingwer-Tee, schneide Ingwer in Scheiben, höre Flüstern, "wenn ich das durch sechs teile", träume wieder von Reisen, plane sie, im Kopf, dann schaue ich Wege nach, Zugverbindungen.

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Habe ich vergessen zu notieren. Lief aber besser, glaube ich.

Muss mich zwischen Laufen und Schreiben entscheiden. Schreiben gewinnt, bin noch von gestern so ergriffen. Von den Gesprächen, von dem Denken, im Übrigen auch dem Denken über die Unmöglichkeit des Sch