• Lena Gorelik

Five Minutes a Day. muc/29092014

Spannungsfelder um acht Uhr früh. Ein gutes Gespräch, ein Interview, das mich möglicherweise weiter bringt als den Fragesteller. Mal Fragen der anderen Art. Letzte Woche, als ich mit der ARD telefonierte, warum Toleranz abgeschafft gehört, und haben Sie noch eine Anekdote dazu, ach, das ist ja eine gute Geschichte, verdrehte P. die Augen, als er meine Antworten hörte. Immer dasselbe.


Wie ich mit Spannungsfeldern umgehe. Wie ich mir welche schaffe. Warum ich sie brauche. Wo sie in unserer Gesellschaft liegen. Was mich auf die Frage bringt: Haben wir noch eine Gesellschaft? Wie definiert man sie, und wer ist dieser man, der sie definiert? Ein Spannungsfeld: Wie Menschen dieser Frage entweichen. Wir verweigern uns der Auseinandersetzung mit dem Außen, dem Anderen, um uns sicher im Inneren zu fühlen. Im Inneren verweigern wir aber die Auseinandersetzung, weil wir da Harmonie suchen. Wir?


Was macht diese Auseinandersetzung, diese Reibung mit Dir? Sie lässt mich lebendig fühlen.

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Habe ich vergessen zu notieren. Lief aber besser, glaube ich.

Muss mich zwischen Laufen und Schreiben entscheiden. Schreiben gewinnt, bin noch von gestern so ergriffen. Von den Gesprächen, von dem Denken, im Übrigen auch dem Denken über die Unmöglichkeit des Sch