Five Minutes a Day. muc/05092014

Finn-Ole Heinrich, “Räuberhände”. Grandios. Vielleicht nur, weil es mich trifft. Ich sauge es ein, mehr als dass ich lese. Wie Blacky früher das Essen. Eins, haps, weg. Napf leer. Blacky. Das Vermissen kommt in Schüben, aber stark.


Dialogfetzen. Die Verantwortung dafür übernehmen, sich selbst jemandem anzutun. Von was für einem Menschen ist da die Rede? Und trägt nicht jeder die Verantwortung nur für sich selbst? Also auch dafür, sich im Notfall vor jemandem zu schützen, der sich einem antut. In was für Begrifflichkeiten man redet. Man, auch ich.


In der Sonne (Sonne!): Reden, um zu reden, weil ich muss. Langeweile. Bald muss ich nicht mehr hin.


Die meisten Menschen reden am Liebsten über sich selbst. Eine nicht neue Feststellung, aber immer wieder eine erstaunliche. Warum eigentlich? Die Frage, ob ich mich da herausnehmen würde, verkneife ich mir. Aus Zeitgründen selbstverständlich.


Zwischendrin bin ich ein Gespenst.


Abends versinke ich wieder im Buch, es ist wie früher, da sind die Worte, die Seiten, auch die Worte und Seiten in meinem Kopf, die aufzuschreiben ich zu faul bin oder mich vielmehr nicht traue, und beinahe zählt alles andere mal nicht. Schön.