Mittwoch, August, zuhause und so weiter

Ein Bienenstich. Nicht der Kuchen, sondern im Finger des Kindes. Geschrei. Tränen. Böse Biene. Spielplätze ertrage ich nicht. Wann hast du das letzte Mal was gegessen, fragt die Babysitterin, da schrecke ich zusammen.


Kritik, die Erste. Es ist die Myself. Aber die findet, dass “Null bis Unendlich” zu den Top-Ten-Büchern des Herbstes gehört und schreibt: “Eine Liebe, zum Heulen schön! Obwohl man von der ersten Seite an ahnt, dass die Liebe zwischen Nils und Sanela, die aus Jugoslawien nach Deutschland flieht, traurig enden wird, ist man gebannt – auch von der präzisen Schönheit der Sprache.”


Tausend Gedanken. Wut, unbändig, aber eben nicht unbändig genug. Traurigkeit. Angst. Plötzlich die Unfähigkeit, Dinge im übertragenen Sinn zu verstehen. Der Versuch, Kuchen zu backen. Macht mir selbst Angst. Der Kuchen bleibt unangetastet.


Wenn ich mir Dinge ausmale, dann sind es immer Horrorszenarien. Warum eigentlich. Die Best Case-Szenarien genieße ich lieber und schwelge darin, träfen sie ein. Das wäre schön, so ein Best-Case-Szenario auf Knopfdruck. Nur mal kurz zwischendrin.

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