Kein Schreibprozess. Denkprozess. 6.2.2014

Mein Vater (bzw. ich bilde mir gerne ein, dass es mein Vater ist oder war) wollte gerne, dass ich etwas Richtiges studiere. BWL. Jura. Medizin. Ich habe ein ausgezeichnetes Gedächtnis und kann gut mit Zahlen umgehen (ich liebe Zahlen, um genau zu sein).


Es gibt da diese Tage, und heute ist einer davon, da denke ich: Ach ja. Hätte ich nur auf meinen Vater gehört (falls es denn mein Vater war, der… und nicht ich.) Schreiben. Warum? Wozu? Vor allem aber: Warum ich?


Wie anmaßend von mir.


Selbstmitleid, ich weiß. Gehört alles dazu. Die Zweifel, das Studieren von Vorlesungsverzeichnissen für Mathematik (Klassische Algebraische Geometrie klingt doch gut), diese Tage, an denen ich Candy Crush auf dem Handy spiele, das womöglich bescheuertste Handyspiel der Welt.


Die Musik: Traurig und laut. Auf eine laute Weise traurig, mehr Melancholie als Trauer. Keine Balladen selbstverständlich.


Es wird anders sein, an einem anderen Tag, was ich ja auch weiß. Aber heute eben: Warum nicht Klassische Algebraische Geometrie?


Immer nicht gut genug.

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