Five Minutes a Day. Zeugs. #9

So ein Tag. An dem man nicht weiß, womit anfangen.


Man müsste wieder Kind sein. (Die bewusste Wahl dieser abgegriffenen Formel.) Jetzt im Ernst: Innerhalb von einer Stunde: Feuerwehrmann, Postbote, Müllmann, Ritter, Pirat und Lokführer sein, im Urlaub gewesen sein, in Kiel, in Stuttgart, per Flugzeug, per ICE, per rotem Zug, per Auto und auch zu Fuß. Während ich was war? Ich. Ich war auch nur bei dm. Und die haben ein Abenteuer erlebt. Irgendwie unfair, die Aufteilung.


Dann noch: Menschen, die seit Jahren dasselbe klagen. Auf Durchzug schalten. Funktioniert.


Und so eine Art blöde Fast-Grippe, obwohl die Laune hält. Letzteres erstaunlich.


Soft Cake-Kekse gekauft, seit Jahren wieder. M. hat uns Kuchen mit gegeben, in den sie auch Soft-Cake-Kekse verbacken hat (Zufall), was P. eine geniale Idee findet.


“Siehst du, so was würde mir nie einfallen”, sage ich. Habe bislang nur einen Kuchen in meinem Leben gebacken (Fertigpackung), und werde dieses Erlebnis gewiss nicht wiederholen.


“Das weiß ich. Das ist ja auch sehr schade.”


“Nee, dazu ist mein Kopf viel zu genial.” Aber der Kuchen war lecker, da hat er Recht.


(Schaffe es mittlerweile, auf die Sekunde genau mit den fünf Minuten).