Five Minutes a Day. Zeugs. #8

Das Zählen fällt schwer, und zum Nachschauen bin ich zu faul. Ist es wirklich erst das achte Mal, dass ich “Five Minutes a Day” schreibe? Kann nicht sein.


Heute den Computer abgeholt. Den ohne meine Daten. Fühlt sich traurig an, und auch so, als wäre es besser, gar nicht darüber nachzudenken. Was ich versuche.


Gestern versucht, meiner Mutter das Ausmaß des Desasters zu erklären: “Da war alles drauf, meine Bilder, Videos, alles, was ich je geschrieben habe, alle Texte, Artikel, Bücher, alte Briefe, Liebesbriefe…”. Daraufhin meine Mutter, per SMS, kurze Zeit später – und ich musste lachen: “Ich habe geschaut, und ich habe viele Bilder von Dir, und habe auch Deine Artikel, sogar die aus der taz, gespeichert, und auch Manuskriptversionen, die Du mir geschickt hast. Nur die Liebesbriefe, die hast Du mir leider nie weiter geleitet.” Bestmögliche Antwort in diesem Moment.


Es helfen auch die Bilder, die C., nach Jahren sortiert, mir seit gestern schickt. Und den Satz “ach wie klein und süß sie damals waren!” werde ich mir jetzt und hoffentlich, wenn ich älter bin, ebenfalls, verkneifen.


Vorfreude auf Kiel.


Gleich Homeland schauen. Ben & Jerry’s, Chocolate Fudge Brownie.

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