Five Minutes a Day. Zeugs. #7

Im Schreibwahn. Morgens aufgewacht, mich aufs Schreiben gefreut wie selten, und dann zwei Stunden getrödelt (auf die übliche Weise: Langes Frühstück, Duschen, Aufräumen, Telefonieren), weil irgendwie doch nicht anfangen können. Was besser ist als: Nicht schreiben können. Schlechte Laune bekommen, gestritten.


Dann im Wahn geschrieben. Wahnsinn.


Aufgrund des Schreibwahns seit einer Woche auf tiefgekühlte Fertiggerichte umgestiegen. Die neuen, ohne Geschmackverstärker, sind gar nicht so schlecht. Heute gibt’s Mittelmeer-Küche, Gemüse. Muss es kurz in die Pfanne schmeißen, bevor das Öl raucht.


Sieht gut aus. Kartoffeln, Bohnen, Paprika. Dazu würde Kräuterquark passen, habe ich aber nicht.


Vielleicht wäre es inzwischen einfacher, Berlin abzubauen und irgendwo neben einem funktionierenden Flughafen wieder hochzuziehen. Harald Schmidts Gag, nicht meiner. Musste ich aber lachen. Und mich fragen, was Harald Schmidt eigentlich so macht. Inzwischen und den ganzen lieben langen Tag.


Gestern Abend und nachts Hirntumor-Ängste geschoben. Lauter Symptome entdeckt. Heute morgen – oh Überraschung – waren sie weg. Aber nachts, im Halbwachzustand nicht… (Zeit um)

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