Five Minutes a Day. Zeugs. #5

Aktualisiert: 3. Juni 2019

1 bis 100. Das ist der zweite Roman. Zwei Seiten geschrieben, eine korrigiert. Mal die Zeit gestoppt. Überrascht festgestellt, dass Korrigieren fast länger dauert als Schreiben.


Nachmittags dann “Am Ende der Fragen”. Da ich mich nicht entscheiden kann, wird an beiden geschrieben. Besser als an keinem. Schwanke, welcher von den beiden besser ist. Dann wieder, ob einer überhaupt etwas taugt. Also alles wie immer, nur eben am Montag.


Die Banalität eines Montags und der Laune, die mit Montagen einhergeht. Als wäre ich Schulkind.


Dieser dringliche Wunsch nach mehr Zeit: Mehr Zeit, nur schreiben und schreiben und schreiben. Dazwischen lesen und essen. Und trinken. Und gute Serien abends. Weil für Filme der Kopf schon zu voll.


Ach ja, derzeit: “Homeland”. Ist wie 24, sind ja auch dieselben Produzenten, nur nicht ganz so gedrängt. Carrie, die Hauptfigur nervt dermaßen, dass ich manchmal kreischen muss. “Mich regt sie nicht so auf wie dich”, sagt P. “Mich hat sie gar nicht aufgeregt”, sagt C. Also liegt es an mir.


Danach kommt “House of Cards”.


Gestern diese Raucherfotos gemacht, weil ich von der Wand in der Romanfabrik in Frankfurt erzählt habe, an der über den Nichtraucherzeichen Autorenportraits mit Zigarette in der Hand oder im Mund hängen. Was ich – natürlich, auf solche wie mich ist es ausgelegt – super fand.


Hier ein Foto. 

Foto: Charlotte Troll

Noch zehn Sekunden, ich kriege ein besseres Gefühl für die Zeit.

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