Five Minutes a Day. Zeugs. #16

So viel und so wenige Minuten. Diese Woche, jeden Tag: Interdisziplinäres Arbeiten von Künstlern, von 9 bis 17 Uhr. Autoren, Schauspieler, Musiker, Tänzer, Dramaturgen, Regisseure und Bildende Künstler. Geleitet von vier Künstlern, interdisziplinär, versteht sich, darauf sollte ich wertvolle Sekunden nicht verschwenden, aus England.


Genial.


Ich lache, krieche, denke, schreibe, schreie, kämpfe, “lead”e, bin ein Ei, ein Huhn, ein Dino, klatsche, staune, rede, schweige, arrangiere, frage, rufe, springe, ducke mich, und auf die Frage “are you happy?”, antworte ich voller Euphorie “yes”. Und wechsle meinen Sitzplatz. Vormittags Spiele, ich wäre so gerne wieder Kind, und nachmittags ein Kunstwerk, das meiner Meinung nach ins MOMA könnte, und aus dem ein Musikstück, Haikus, ein Dance-Stück, zwei Performance-Stücke entstehen. Abends bin ich zu eigenem Erstaunen nicht müde, sondern aufgeladen.


Das Atem-Ding (Feldenkrais diesmal) zum ersten Mal funktioniert. Fing mit “Close your eyes if you feel like it” an und nicht mit “Wir schließen alle die Augen und spüren unserem Atem kommen und gehen…”

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