Five Minutes a Day. Zeugs. #13

An manchen Tagen, vielleicht an den guten, weiß man, die fünf Minuten werden knapp. Deshalb nur Momente.


U-Boote als grundsätzliches Thema und das in Laboe als Programmpunkt. Erst, als ich “Laboe” auf dem Straßenschild ausgeschrieben sehe, weiß ich, wie man es schreibt. Der Opa, erkläre ich, hat mal auf einem gearbeitet. Dein Papa war als Kind öfter hier. Dann versuche ich zu erklären, “das ist der Maschinenraum, in dem, ähm, die Matrosen, ähm, die Maschinen bedient haben”, und scheitere daran. Die Kombüse kann ich noch, und die Kojen.


Das Meer, wie immer, im Wind, wie immer mit Algen, wie immer. Steine werfen. Erst will sich das Kind nicht nähern, damit es nicht weg fliegt wie die Möwen. Sand in den Schuhen, schön.


Abends, plötzlich Chocolate Fudge Browne Eis von Ben&Jerry’s essen müssen. In rosa-rot-lila gestreifter Pyjamahose und grünen Chucks (ich sehe gut aus, finden wir beide) mit S. zu drei Tankstellen fahren. Es gibt wenige Menschen, die verstehen, dass man eine bestimmte Eissorte um elf Uhr abends haben MUSS.


Bilder anschauen, Fotowettbewerbe als Thema. S.: “Ich mag nicht diese Konkurrenzspiele.” Ich: “Wieso, Hauptsache, Du gewinnst.”

Foto: Svenja Naudszus