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Rowohlt Verlag 2021

Lena Gorelik erhält den
Literaturpreis
„Text & Sprache“ 2022


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 Wer wir sind 

St. Petersburg/Ludwigsburg 1992. Ein Mädchen reist mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder nach Deutschland aus, in die Freiheit. Was sie dafür zurücklässt, sind ihre geliebte Hündin Asta, die Märchen-Telefonnummer und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet – letztlich ihre Kindheit. Im Westen merkt die Elfjährige, dass sie jetzt eine andere und «die Fremde» ist. Ein Flüchtlingskind im selbstgeschneiderten Parka, das die Wörter so komisch ausspricht, dass andere lachen. Auch für die Eltern ist es schwer, im Sehnsuchtswesten wächst ihre russische Nostalgie; und die stolze Großmutter, die mal einen Betrieb leitete, ist hier einfach eine alte Frau ohne Sprache. Das erst fremde Deutsch kann dem Mädchen helfen – beim Erwachsenwerden, bei der Eroberung jenes erhofften Lebens. Aber die Vorstellungen, was Freiheit ist, was sie erlaubt, unterscheiden sich zwischen Eltern und Tochter immer mehr. Vor allem, als sie selbst eine Familie gründet und Entscheidungen treffen muss.
Ein autobiographischer Roman, der zeigt, dass die Identität gerade im Zwiespalt zwischen Stolz und Scham, Eigensinn und Anpassung, Fremdsein und allem Dazwischen stark wird. «Wer wir sind» erzählt, wie eine Frau zu sich findet – und wer wir im heutigen Deutschland sind.

Pressestimmen: 

Artikel: 

Niemand bestimmt, wem die Erinnerung gehört

Die Probleme, die Gefühle: Mit »Wer wir sind« fragt Lena Gorelik nach jüdisch-russisch-deutschen Identitäten,

Interviews: 

Lena Gorelik bei "Die blaue Couch"

Schriftstellerin Lena Gorelik kam als 11-jähriges Mädchen aus St. Petersburg nach Deutschland. Sie hasste die Enge im Flüchtlingslager und die Hilflosigkeit der Eltern. Ihr neues Buch erzählt ihre ganz persönliche Geschichte.

Lena Gorelik im ARD-Forum

Joachim Dicks spricht mit der in der Sowjetunion geborenen Autorin Lena Gorelik über das Buch "Wer wir sind". Der autobiographische Roman dreht sich um Identität.

"Wer wir sind" - Ein Glasschränkchen als Schrein

Ein Mädchen kommt mit seiner Familie aus Russland nach Deutschland und landet in einer schwäbischen Kleinstadt in einem Asylbewerberheim. Lena Gorelik erzählt in ihrem autobiografischen Roman von Entwurzelung und sozialem Abstieg.

Lena Gorelik über "Wer wir sind"

"Wer wir sind" ist ein autobiografischer Roman, eine Familiengeschichte, die von Zuwanderung und Fremdsein erzählt.

Lena Gorelik im ARD-Forum

Joachim Dicks (NDR Kultur) spricht mit der in der Sowjetunion geborenen Autorin Lena Gorelik über das Buch "Wer wir sind". Der autobiographische Roman dreht sich um Identität.

Lena Gorelik auf dem Blauen Sofa

Christine Watty spricht mit Lena Gorelik über ihr Buch "Wer wir sind".

stromern. Der Podcast über Literatur, Kram - und Literatur.

Ein Interview zu “Wer wir sind”

Besser lesen mit dem FALTER

In „Besser lesen mit dem FALTER“ ist die Autorin Lena Gorelik mit ihrem autobiographischen Roman „Wer wird sind“ zu Gast, der sich wie alle ihre Werke irgendwie ums Anderssein dreht.

MÜNCHEN AUFROLLEN. DER PODCAST.

von und mit Max Dorner: Heute im Gespräch mit der Autorin Lena Gorelik über den Unterschied zwischen Empörung und Engagement.

"Wer wir sind"

Lena Gorelik mit ihrem neuen Roman "Wer wir sind"