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Foto: Adrienne Meister

Mehr Schwarz als Lila

Ratte, die eigentlich Nina heißt, Paul und Alex sind siebzehn Jahre alt und in inniger Freundschaft miteinander verbunden, ein untrennbares Dreigestirn. Sie verbringen jede freie Minute miteinander, fordern sich emotional und intellektuell heraus und finden beieinander Nähe und Verlässlichkeit, die sie in ihren Familien oftmals vermissen. Als der junge Referendar Herr Spitzing zum ersten Mal durch die Tür ihres Klassenzimmers tritt, gerät ihre stabile Welt auf einen Schlag ins Wanken. Alle drei fühlen sich auf unterschiedliche Art und Weise von dem charismatischen Mann angezogen. Spitzing seinerseits zeigt auch bald Interesse an dem ungleichen Gespann. Er scheut nicht davor zurück, Grenzen zu überschreiten, verlässt die professionelle Distanz, trifft sich mit ihnen auch privat und wird Teil der Gruppe. Auf seine Initiative hin geht es auf Klassenfahrt nicht in die Toskana, sondern nach Auschwitz. In der Gedenkstätte des Konzentrationslagers kommt es dann zu einem Vorfall, der das hoch emotionale Ende ihrer Beziehung bedeuten wird.

 

Die Münchner Autorin und Journalistin Lena Gorelik hat mit «Mehr Schwarz als Lila» eines der wichtigsten Jugendbücher der letzten Jahre geschrieben, in dem sie auf sehr prägnante Weise unseren heutigen Umgang mit der NS-Vergangenheit befragt.

Trailer zum Stück: 

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