München, 31.12.2013, 4h 45 Min vor Mitternacht

Bald also Neues Jahr. Keine Vorsätze, keine Pläne, alles wie immer morgen, also wie heute und gestern, außer vielleicht der Vorsatz: Nicht zu viel an den russischen Aberglauben (Aberglauben Nr. 3462) zu denken, wie man Sylvester verbringe, wie man ins Neue Jahr starte, so werde also auch das gesamte Jahr. Too much pressure. Der Druck, der durch solche Aberglauben entsteht, äußert sich in angestrengt fröhlichen “Urrraaaaa!” (Hurra)-Rufen, selbst wenn die Stimmung vorher andächtig gewesen sein sollte.

Sylvester heute in kleiner, fast familiärer Runde. Kann gut gehen, kann schlecht ausgehen. Diesmal aber keine Sorgen meinerseits.

Nebenan: Der Vater meiner Kinder spielt Schlagzeug für ebendiese Kinder. “Und wer will jetzt?”. “Iiiiich!”. Rock. (Und dass 2014 rocken soll, habe ich wieder gelöscht, das wäre irgendwie billig).