München, 21.10.2013

Schreibprozess XX.

Jemand (sprich: eines der Kinder) hat meinen Lieblingsstift geklaut. Hmm. Ich schreibe trotzdem. Geliehener Kugelschreiber. Hat nicht so viel Romnatik wie mein Stift.

Reinlesen: Lily Brett (das neue Buch) nervt auf dieselbe Weise wie Lizzie Doron.

Reinlesen II: Es gibt wenig gute Bücher auf der Welt.

Nicht mehr reinlesen.

Frage: Hat Franzl viel Geld, das aus der Familie kommt? Heißt es “von der Familie”?

Lernen, nicht fürs Buch, sondern für die Buchquatschsammelstelle zu schreiben.

Das Nicht-Wissen, ob es gut ist. Oder schlecht.

Das Schreiben brauchen wollen, sich nach der Abhängigkeit sehnen. Aber vielleicht ist es bei jeder Sucht der Fall.

Infos.

Reinlesen: Michael Köhlmeyer, Madalyn. Yepp.

Die Suche nach der eigenen Sprache. Platt, aber schmerzhaft wahr. Die Sprache nicht finden.