Frankfurter Buchmesse, 10.10.2013

Messe. Lesen. (Open Books). Voll, warm, Tür auf und zu. Auf und zu, gehen die, oder kommen die. Uff, sie kommen. Gut. Lärm, permanenter Lärm. Signieren. Gesichter, einordnen wollen, nicht einordnen können, Nachnamen statt Vornamen oder auch andersherum. Irgendwann Laborproben 15. Party, ja oder nein. Die Vorteile und die Nachteile des Kleinseins. Zigaretten. Wangenküsschen rechts und links. Die besten Messegeschichten. (Ich habe keine). Nobelpreis, Philip Roth, wie viele Jahren denn noch. Der Buchpreis ist auch nicht mehr, was er mal war. (Was war er denn mal?). Noch eine Zigarette. Das Essen bei Random House, wie ich es in Erinnerung habe, besser als bei Rowohlt. Draußen stehen die, die nicht auf der Gästeliste stehen. Interessant. Zigarette. Bier. Gesichter, die ich nicht zuordnen kann. Eine Branche, die sich selbst feiert. Messegelände, Dankbarkeit an den Shuttle-Bus. Fragen. Nobelpreis. Fragen. Fotos. Lächeln, aber natürlich. Kinn runter. Wie ich auf meine Geschichten komme. (Wenn ich das wüsste). Eine Messezeitung, die nur aus Insidern besteht. (Ach ja, und ich fühle mich so klein wie selten). Der einzige Mensch, den ich treffe, der einfach hier ist, weil er Bücher liebt, ist eine Literaturbloggerin, die ihr Interview damit beginnt, dass sie noch nicht so viele Interviews mit Autoren gemacht hat und deshalb aufgeregt ist. Ich liebe Bücher, du liebst Bücher, es wird gut. Und weiter geht‘s. (Römer, Open Books).